Krankheiten und Beschwerden - Wofür hilft die Schafgarbe?

Es gibt zahlreiche Krankheiten und Beschwerden, bei denen die Schafgarbe als Heilmittel infrage kommt. In der alternativen Medizin ist die Pflanze aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sehr beliebt und daher auch bei entsprechend vielen Therapien im Einsatz. Als Beispiele dienen Durchfall, Hautkrankheiten und Migräne. Nachfolgend ist beschrieben, wie die Schafgarbe genau wirkt und wann sie als Indikation eingesetzt wird.

Die Schafgarbe als Indikation – ein Überblick

Die Schafgarbe zieht viele produktive Insekten anDie Schafgarbe kann u. a. bei folgenden Krankheitsbildern oder Beschwerden als Indikation dienen:

  • Histamin Intoleranz
  • Hämorrhoiden
  • Durchfall
  • Darmentzündung
  • Pickel
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne
  • Nierenbeschwerden
  • Candida
  • Hitzewallungen
  • Myom
  • Rückenschmerzen

 

Die Wirkung der Schafgarbe

Die Schafgarbe wirkt beruhigend und aufpushend zu gleich, fördert die Durchblutung und kann aufgrund von vielen reichhaltigen Inhaltsstoffen auch bei Ausschlägen oder Kopfschmerzen behilflich sein. Nur wenige andere Pflanzen weisen einen solch positiven Ruf in der Homöopathie auf wie die Schafgarbe, vielleicht noch einige aus der engeren Verwandtschaft der Pflanze. Dabei gilt jedoch, dass die Wirkung der Achillea-Pflanze zwar durchweg positive Folgen für Menschen und sogar zahlreiche Tiere hat, jedoch in bestimmten Fällen – wie auch im weiteren Verlauf beschrieben – nicht angewendet werden sollte.

Die Schafgarbe im Einsatz gegen Darmbeschwerden

Zu den typischen Darmbeschwerden gehören Hämorriden, Durchfall und Darmentzündungen. Zu den typischen Symptomen einer Darmentzündung zählen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber und Kopfschmerzen. Als ätherisches Öl hilft die Schafgarbe gemeinsam mit Kamille und Sandelholz diese Symptome und Leiden zu schwächen. Dies liegt in erster Linie an den sehr beruhigenden Inhaltsstoffen der Pflanze. Daher eignet sie sich auch für andere mit dem Darm verknüpften Krankheiten und Leiden wie etwa die zwei oben erwähnten – Hämorriden und Durchfall.

Die Schafgarbe in den Wechseljahren einnehmen

Schafgarbe gegen Wechseljahre einer FrauAuch für Frauen, die in die Wechseljahre kommen, kann die Schafgarbe für bestimmte Beschwerden als Heilsbringer dienen. Zu den typischen negativen Nebenerscheinungen der Wechseljahre zählen folgende Unannehmlichkeiten auf Östrogen- oder Progesteron Mangel zurückzuführen sind:

  • Hitzewallungen
  • Schlaflosigkeit
  • Depressionen
  • Hauttrockenheit
  • Müdigkeit
  • Gewichtszunahme
  • Kopfschmerzen

In der Schafgarbe sind Phytohormone vorzufinden, die dafür sorgen, dass diese Mangelerscheinungen reduziert werden können. Die Einnahme kann dabei klassisch mit einem Tee, aber u. a. auch via Kapseln und Tabletten erfolgen.

 

Schafgarbe nicht empfehlenswert für Schwangere

Weniger positiv wirkt sich die Schafgarbe auf Schwangere aus. Wie mehrere Experten, etwa die Online-Portale Kräuterallerlei und Hallo Eltern berichten, können Schafgarbe und andere Kräuter wie süße Fenchel, Anis, Zimtrinde und Zimtblätter für Schwangere insbesondere in der Anfangszeit gefährlich werden. Dies liegt daran, dass sie die Menstruation fördern, was eine Fehlgeburt nach sich ziehen kann. Empfehlenswerter ist, auf Kräuter zu setzen, welche die Gebärmutter fördern. Hierzu gehört etwa die rote Himbeere. Neben bestimmten Kräutern gibt es auch einige Gewürze, die ebenso kritisch für Schwangere sind. Daher gilt für diese Personengruppen stets, vor der Einnahme entsprechender Substanzen der alternativen Medizin ihren Arzt zu konsultieren und das OK für die Einnahme einzuholen.

Die Schafgarbe ist in der Schwangerschaft verboten

Die Schafgarbe vor und nach einer Operation

Traditionelle Chinesische MedizinWer wiederum auf eine Operation wartet, ganz gleich aus welchen Gründen, kann im aufgeregten Zustand die Schafgarbe als Entspannungsmittel einnehmen. Es gibt sogar Fälle, bei denen die Anspannung vor einer OP zu Depressionen führt. Auch hierbei kann auf die Wirkung der Schafgarbe gesetzt werden. Es existieren jedoch noch viele weitere Gründe, die klar für die Schafgarbe als Hilfsmittel vor und nach einer OP sprechen. Vor allem der Infektionsschutz, mit dem diese als Wunderkraut bekannte Pflanze, die schon von den antiken Griechen sehr geschätzt wurde, gilt als klares Argument für den Einsatz vor einer OP. Ebenso fördert die Schafgarbe die Durchblutung und stärkt zugleich den Kreislauf, was dazu führt, dass sie für einen stabileren Zustand des OP-Patienten sorgt.

 

Die Schafgarbe in der TCM

Die Schafgarbe kommt übrigens besonders häufig in der Traditionellen Chinesischen Medizin – kurz TCM – zum Einsatz. Hier dient sie neben dem Einsatz gegen die genannten Beschwerden auch anderen Krankheiten und Leiden. Zahlreiche chinesische Sprichwörter ehren die Schafgarbe und ihre positive Auswirkung auf den Menschen. So wird im Reich der Mitte daran geglaubt, das die Schafgarbe Augen aufhellen und die Intelligenz fördern kann. Ebenso ist die Schafgarbe gemeinsam mit Schildpatt ein Zeichen für Glück in der chinesischen Tradition.